22.03.2010
Ist es das Design, sind es die Funktionen, die Vielfälltigkeit oder die anwenderfreundliche Bedieung welche heute ein gutes Kassenprogramm im Detailhandelsumfeld (Retail) ausmachen?
Vermutlich ist es eine Mischung aus allen Komponenten, wobei in der Praxis natürlich Funktion und Bedienung entscheidende Rollen spielen.
Im Kundengespräch erlebe ich immer wieder, dass für uns “normale” Funktionen oft auf dem Markt noch nicht standardmässig unterwegs sind. Dies liegt vermutlich daran, dass unser “Standard” geprägt ist von der dauernden Individualisierung für die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse der letzten 10 Jahre. Wer will denn einen Standard, der gerade ein wichtiges Bedürfnis nicht einzuschliessen vermag?
Was sollte denn eine Ladenkasse heute alles können?
Aus unserer Sicht gibt es sehr wesentliche Punkte, und dort trennen sich auch “Streu von Weizen”.
Im Autobusiness ist es längst Standard: Der Konfigurator. Vielleicht sollten wir einen Kassen-Konfigurator erschaffen? Selbstverständlich braucht es diesen nicht, dort wo nur Beträge auf maximal vier bis fünf Warengruppen getippt werden. Darüber hinaus gibt es jedoch eine Vielzahl von Bedürfnissen, oder wie sieht es bei Ihnen aus wenn Sie Themenbereiche wie z.B. Währungsumschaltung, Gutscheinverwaltung, Pausieren von Transaktionen, Rabatt auf einzelne Position oder Totalrabatt, integriertes EFT (Bargeldlostransver) Terminal hören?
Warenbestandesführung, Warenverschiebung, Artikelmutationen, Preismutationen sind weitere hübsche Begriffe, die schon manchen Detailhandelsladenbesitzer ins Schwitzen gebracht haben.
Vieles geht natürlich immer noch mit einer einfachen simplen Kasse. Wer aber braucht ein Kassensystem und welche Vorteile bringt es im täglichen Einsatz?