19.07.2010
Was ist denn um “Himmelswillen” eine Selbstbedienungskasse? Ein Online-Artikel auf Ktipp-Saldo erklärt es, stellt dabei aber fest, dass daraus den Kunden KEIN ZEITGEWINN entsteht.
Bei einer Projektbesprechung, wo es um die mögliche Platzierung des Kassensystems auf einem mobilen Verkaufsstand ging, entstand jedoch eine spannende Idee, welches eine simple und einfache Selbstbedienungskasse in ein neues Licht rücken könnte. Diese Lösungsidee entstand eher etwas zufällig, doch könnte ihre Realisation grundsätzlich auch für andere Anwendungsbereiche durchaus von Bedeutung oder Interesse sein. Notwendig dafür sind in diesem Fall eine touchscreenbasierende Kassensystemsoftware, und eine übersichtliche Anordnung der zu wählenden Artikel. Der praktische Ablauf könnte demnach wie folgt sein:
1. Der Kunde wählt auf dem Monitor seine Produkte aus. 2. um die “Bestellung” abzuschliessen drückt er z.B. den Knopf “OK” oder “Zahlung” 3. Dies löst umgehend den Druck eines Kassenbelegs aus 3. der Kassenbeleg zeigt die ausgewählten Produkte an; z.B. 1 x Sandwich mit Käse, 1 x Cola. 4. der Kunde händigt dem “Standpersonal” den zu zahlenden Betrag aus und bedient sich anschliessend an den bereitstehenden Produkten. Fertig.
Selbstverständlich muss die Bedienermaske am Touchscreen-Monitor so aufgebaut sein, dass sie für jedermann verständlich ist. Fehlerhafte Belege (durch Falschauswahl z.B.) müssen von einem autorisierten Benutzer (anschliessend) storniert werden. Doch an sich, könnte ein solches System bei wenigen Produkten und zeitweise grossem Andrang durchaus seine Berechtigung haben. Bedingung: es sollte so einfach sein wie die Entnahme eines “Tickets” bei der Post mit dem Unterschied, dass damit nicht das Warten sondern die Action beginnt : -)